Pflanzenerde für das Gewächshaus

Einleitung

Pflanzenerde im Gewächshaus ist eine Schlüsselkomponente für ein gutes Pflanzenwachstum. Zusammen mit Licht und Wärme bekommst du starke Pflanzen und kannst dich über eine gute Ernte freuen. Je nachdem welche Pflanzen du kultivieren möchtest, weichen die Bedürfnisse an die Pflanzenerde ab.

Gewächshauserde

Die meisten Pflanzen, die du im Gewächshaus kultivierst, benötigen einen lockeren und krümeligen Boden, der zudem noch leicht und durchlässig ist. Dieser Umstand wird öfters vernachlässigt und nicht auf die Qualität der Erde geachtet.

Die richtige Pflanzenerde zusammen mit der perfekten Temperatur und Wärme sowie optimalen Lichtverhältnissen ist der Garant für gutes Pflanzenwachstum. Ist eine dieser Komponenten gestört, wirst du das an geringeren Ernteerträgen merken. Deshalb achte von Beginn an auf eine gute Pflanzerde.

Nachfolgend haben wir auf die häufigsten Fragen in Bezug auf Gewächshauserde Tipps und Informationen für dich gesammelt.

Welche Pflanzenerde sollte ich verwenden?

Du hast im Prinzip zwei Möglichkeiten für die Auswahl der Erde für dein Gewächshaus. Du stellst dir die Erde selbst her in dem du die benötigten Bestandteile zusammenmischst. Das setzt voraus, dass du insbesondere einen guten Kompost hast und dir natürlichen Dünger in Form von Stallmist organisieren kannst.

Die zweite Möglichkeit, du kaufst fertige Qualitätserde. Hierbei musst du unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Am besten du schaust dir vor dem Kauf ein paar Bewertungen und Tests zur jeweiligen Sorte an.

Vorsicht ist geboten bei preiswerten Angeboten in Baumärkten und Gartencentern. Bei diesen Produkten handelt es sich meist um minderwertige Erden mit schlechten Inhaltsstoffen.

Tipp:

Empfehlenswert sind Erden der Firma COMPO. Diese haben in unabhängigen Tests immer gut abgeschnitten. Aber auch hier lohnt es sich vorab zu informieren.

Achte darauf, dass deine Erde locker, krümelig und reich an Nährstoffen ist.

Muss es BIO-Erde sein?

Ganz klare Antwort: JA! Mit Qualitätserde in BIO Qualität erhältst du ein ökologisch gutes Produkt und deine Pflanzen werden es dir danken. Wenn du zu BIO Erde greifst, kannst du davon ausgehen, dass du dir keine ungewollten Stoffe in dein Gewächshaus holst.

Bio-Erde mit Jungpflanzen

Schau vor dem Kauf auf die Inhaltsstoffe. Stoffe wie Quarzsand, Kompost, Blähtonsand, Bims, Holzfaser und Rindenhumus sollten enthalten sein. Von der Zusammensetzung variieren diese je nach Hersteller. Kokosfasern sollten, wenn möglich, nicht enthalten sein, da diese durch den langen Überseetransportweg keinen guten ökologischen Fußabdruck haben.

Achte bei deiner Auswahl der Pflanzenerde, dass kein Torf enthalten ist. Viele der angebotenen Erden enthalten Torf aus Hochmooren. Der Abbau von Torf ist schlecht für das Klima, da durch den Abbau CO₂ freigesetzt wird. Außerdem werden Lebensräume von Pflanzen und Tieren zerstört sowie natürliche CO₂ Speicher unwiederbringlich vernichtet.

Kann ich die Pflanzenerde selbst herstellen?

Natürlich kannst du deine Gewächshauserde selbst mischen. Wenn, du alle Stoffe dazu hast, ist das kein Problem. Nachfolgend erklären wir, wie du deine Erde herstellst.

Wenn dir diese Prozedur zu aufwendig erscheint oder du nicht alle Stoffe für die optimale Erde zur Verfügung hast, empfehlen wir dir fertige Pflanzenerde in BIO-Qualität zu kaufen.

Kann ich Gewächshauserde selbst mischen?

Natürlich kannst du deine Gewächshauserde auch selbst mischen. Vorteil du weißt, welche Inhaltsstoffe diese hat und wo diese herkommen. So kannst du belastetes Material oder anorganische Inhaltsstoffe von vornherein ausschließen.

Für deine eigens hergestellte Erde benötigst du folgende Stoffe:

  • Leicht lehmhaltige Gartenerde
  • frische und reife Komposterde (am besten aus dem eigenen Komposthaufen)
  • Quarzsand, feiner Kies oder Holzkohleasche (ohne große Reststücke)

Diese Komponenten mischst du zu je 1 Teil (z. B. je eine Schaufel voll) in einem geeigneten Gefäß, ein Mörtelkübel oder ein Schubkarren ist dafür geeignet, in der benötigen Menge zusammen.

So erhältst du ein hervorragendes Substrat in BIO – Qualität für deine Pflanzen. Anschließend kannst du die Erde in dein Gewächshaus, in der benötigten Höhe einbringen. Wie hoch die Erdschicht im Gewächshaus sein sollte, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Wie tief muss die Erdschicht im Gewächshaus sein?

Je nachdem welche Pflanzengattung du in deinem Gewächshaus beherbergen willst, benötigen diese eine gewisse Erdschichthöhe für gute Wurzelausbildung und gutes Wachstum.

Bei den Pflanzen, die üblicherweise im Gewächshaus, in unseren Breitengraden kultiviert werden, gibt es sogenannte Flach- und Tiefwurzler. Zu den Flachwurzlern gehören unter anderem Kräuter und Blattgemüse, dazu gehören aber auch Paprika und Chili-Sorten. Die Tiefwurzler sind insbesondere Hülsenfrüchte, Stängelgemüse und Fruchtgemüse (z. B. Tomate und Gurke)

Bei Pflanzen, die zu den Flachwurzlern zählen, benötigst du eine Erdschicht von 10 bis 20 cm, für Tiefwurzler sind in etwa 50 cm nötig.

Experten-Tipp

Lege deine Erdschicht am besten gleich auf circa 50 cm an. Somit bist du bei der Pflanzenwahl nicht eingeschränkt und kannst Flachwurzlern als auch Tiefwurzler in deinem Gewächshaus anbauen.

Welche Erde eignet sich für Aussaaten und Anzuchten?

Im Handel findest du Anzuchterden in Säcken verkauft wird. Auf der Verpackung werden diese häufig als Anzuchterde, Pikiererde, Aussaaterde oder Vermehrungserde bezeichnet.

Wichtig ist, dass du eine Erde mit wenigen Nährstoffen wählst. Außerdem sollte die Erde krümelig und locker sein. So können sich deine Jungpflanzen optimal entwickeln und starke Wurzeln bilden.

Anzuchterde im Pflanztopf

Kann ich Anzuchterde selbst herstellen?

Wie die normale Gewächshauserde kannst du natürlich auch die Anzuchterde selbst mischen.

Für die Mischung nimmst du wieder je 1 Teil Gartenerde, frischen Kompost und Quarzsand und vermischst diese, bis du eine feine und krümelige Erde erhältst. Für den Gebrauch als Anzuchterde empfiehlt es sich, dass du die Pflanzenerde vor Gebrauch noch einmal absiebst. So wird sie locker und deine Pflanzen können leicht ihre Wurzeln ausbilden.

Wie muss die Pflanzenerde für Gurken und Tomaten sein?

Die häufigsten Gemüse im Hobbygärtnerbereich sind wohl Tomaten und Gurken. Jeder Gewächshausbesitzer träumt von schönen, großen und vor allem schmackhaften Früchten. Damit dieser Wunsch in Erfüllung gehen kann, braucht es auch die richtige Pflanzenerde.

Tomaten und Gurken zählen zu tropischen Gewächsen und benötigen einen lockeren Boden mit guter Nährstoffversorgung. Um den Pflanzen die nötigen Nährstoffe bereitzustellen, empfiehlt es sich bereits beim Anpflanzen einen NPK-Dünger, kompostierten Pferdemist, Hornspäne oder Hornmehl beizugeben.

Tipp für Tomatenpflanzen

Für Tomaten sollte der pH-Wert der Erde zwischen 6 – 7 liegen. Eventuelle Abweichungen mit Kalk (pH-Wert erhöhen) oder Schwefel (pH-Wert senken) korrigieren.

Muss ich die Gewächshauserde austauschen?

Du musst deinen Gewächshausboden nicht jedes Jahr austauschen. Es, dass du dem Boden die entzogenen Nährstoffe wieder zuführst. Ein sogenanntes Auffrischen ist vollkommen ausreichend.

Deine Pflanzen im Gewächshaus entziehen dem Boden über das Jahr Nährstoffe, die du durch Düngung wieder einbringen musst. Das beste Mittel ist vor der Bepflanzung den Boden mit Rindermist anzureichern. Hier genügen etwa 5 – 6 kg pro Quadratmeter Gewächshausfläche.

Nach einer gewissen Zeit kann es dennoch erforderlich werden, den Boden auszutauschen. Anzeichen dafür ist ein verdichteter Boden, bei dem das Wasser nicht mehr ablaufen kann. Ein erhöht auftretender Schädlingsbefall kann auch ein Hinweis zum Austausch sein.

Bei richtiger Pflege deines Bodens sollte dies aber nur alle paar Jahre nötig sein. Ein Komplettaustausch des Bodens kann recht teuer werden. Daher empfiehlt sich vorab eine Bodenanalyse machen zu lassen, um festzustellen, ob der Boden wirklich ausgetauscht werden muss.

Eine Bodenanalyse kannst du bei Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten machen lassen. Die Analyse für Gartenerde liegt preislich zwischen 20 und 50 €. Du erhältst Auskunft über pH-Wert, Konzentration an Kalium, Magnesium und Phosphat.

Bodenuntersuchungen bieten unter anderem einige Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalten (LUFA) auch für Hobbygärtner an. Es gibt aber auch weitere Anbieter wie unter anderem den Raiffeisen Laborservice oder die Heidelberg Precious Metals Projects GmbH.

Wie kann ich die Gewächshauserde fruchtbarer machen?

Um deinen Gewächshausboden fruchtbarer zu machen, musst ihm verbrauchte Nährstoffe wieder zuführen. Das machst du am besten mit Kompost oder Stallmist von Kühen oder Pferden.

Der Mist sollte bereits gut verrottet sein. Dann kannst du ihn in deine Gewächshauserde einarbeiten. Diese Prozedur solltest du jährlich vor der Gewächshaussaison vornehmen.

Deine Pflanzen freuen sich über die frischen Nährstoffe und belohnen dich mit gutem Wachstum und reicher Ernte.

Warum ist meine Pflanzenerde hart und trocken?

Wenn, deine Gewächshauserde hart und trocken ist, dann stimmen die Bedingungen in deinem Gewächshaus nicht. Harter und trockener Boden kann durch sehr hohe Sonneneinstrahlung und den damit sehr hohen Temperaturen im Gewächshaus verursacht werden. Dazu kommt meist noch eine geringe Luftfeuchtigkeit. Weiterhin können zu geringer Luftaustausch und zu wenig Bewässerung dafür sorgen, dass dein Boden eine harte Oberschicht ausbildet.

Trockene Erde

Dagegen musst du unbedingt etwas tun! Du musst das Problem ermitteln und beheben! Wenn, der Boden zu hart ist, werden deine Pflanzen kein gutes Wachstum zeigen. Die Wurzeln können sich schwer ausbreiten und die Pflanzen kümmern vor sich hin. Deine Ernte wird aufgrund der beschränkten Nährstoffversorgung ebenfalls schlecht ausfallen.

Auch dein Gießwasser wird vom Boden nicht mehr aufgenommen und fließt auf der Oberfläche ab, somit bekommen die Pflanzen kein Wasser und im schlimmsten Fall gehen die Pflanzen ein.

Was mache ich, wenn die Pflanzenerde schimmelt?

Schimmel an Pflanzen

Das feuchtwarme Klima in deinem Gewächshaus bietet perfekte Bedingungen für Pilze. Es liegt in der Natur der Sache, dass damit einhergehend auch die Pflanzenerde anfällig für Pilzbefall wird und anfängt zu schimmeln. Solltest du Schimmelbefall bemerken, solltest du umgehend reagieren und der Ausbreitung Einhalt gebieten.

Schnell breiten sich die Schimmelpilze im gesamten Gewächshaus aus und du bist nicht mehr Herr der Lage. Ist der Befall zu groß kann es sein, dass du deinen gesamten Gewächshausboden austauschen musst und das Gewächshaus benötigt eine aufwendige Reinigung.

Warum es zu Schimmel im Gewächshaus kommt

Deine Pflanzen im Gewächshaus benötigen ein feuchtwarmes Klima und dies sind auch die optimalen Bedingungen für Schimmelpilze. Schimmelsporen findest du fast überall. Hauptsächlich aber in der Luft und in der Erde.

Zu diesen perfekten Bedingungen kommt noch die gute Nährstoffversorgung der Schimmelpilze durch abgestorbene Reste deiner Pflanzen. Somit haben die Schimmelsporen alles um sich perfekt zu vermehren.

Das Substrat vor dem Schimmelbefall schützen

Du kannst deine Pflanzenerde, aber auch dein Gewächshaus vor Schimmelbefall schützen, in dem du ein paar Regeln befolgst. Schimmel kann über verschiedene Wege in dein Gewächshaus gelangen.

Folgende Tipps verringern das Risiko Schimmel in dein Gewächshaus zu tragen:

  • Benutze für deine Arbeiten im Gewächshaus stets Handschuhe. Diese sollten auch nur im Gewächshaus benutzt werden, um den Schimmeleintrag von außen, zum Beispiel über deine Haut, zu minimieren.
  • Nutze eigens für das Gewächshaus angeschafftes Werkzeug. Somit verhinderst du das, Werkzeuge, die du im restlichen Garten benutzt Schimmelsporen in das Gewächshaus bringen.
  • Sorge stets für einen regelmäßigen Luftaustausch im Gewächshaus.
  • Gieße deine Pflanzen in Mengen, die den Boden auch mal kurz abtrocknen lassen. Der Boden muss nicht dauerhaft feucht an der Oberfläche sein.
  • Halte Ordnung und Sauberkeit im Gewächshaus. Dazu zählt alles abgestorbene oder überhaupt gelagerte organische Material, wie Pflanzenreste, sofort zu entsorgen.

Was du gegen Schimmel tun kannst

Je nachdem wie weit der Schimmelbefall bereits in der Erde fortgeschritten ist, bleibt meist nur der Austausch der kompletten Gewächshauserde. Zumindest, wenn es sich um Pflanzen handelt, die ganzjährig im Gewächshaus stehen. Wichtig ist den Boden mindestens 10 – 15 cm abzutragen. Eventuelle vorhandene Pflanzen müssen vor dem Wiedereinsetzen eine Wurzelspülung erhalten, bei der verbliebene Erdreste entfernt werden. Das ist wichtig, um keine Schimmelsporen in die neue Pflanzenerde einzubringen.

Wenn du Pflanzen in schimmeliger Erde hast, die sowieso ins Freiland umziehen, kannst du versuchen, mit einer Schicht Torf- oder Mulch gegen den Schimmel Herr zu werden. Dies ist eine schnelle und kurzfristige Lösung, um nicht auch noch die Pflanzen entsorgen zu müssen. Um eine Schimmelentfernung und vor allem vorbeugende Maßnahmen gegen Schimmel kommst du dennoch nicht herum.

Was tun, wenn die Erde grün wird?

Wenn du grüne Erde im Gewächshaus hast, ist zunächst gar nicht schlimm. Das sind meist Moose und Algen, denen du ein gutes Klima für ihr Wachstum geboten hast.

Dagegen hilft kalken der Pflanzenerde und regelmäßiges Lüften. Einen Erdaustausch brauchst du in der Regel nicht vorzunehmen. Es reicht, wenn du die Erde einfach umgräbst.

Die grüne Erde entsteht häufig in den Wintermonaten, da es hier an Wärme fehlt. Meist verschwindet der Belag in den Frühlingsmonaten von selbst, wenn es wieder wärmer im Gewächshaus wird.

Was hilft gegen stinkende Pflanzenerde?

Gute Gewächshauserde hat einen intensiven Geruch, das ist nicht ungewöhnliches. Wenn, du deine Pflanzenerde selbst mischst und dafür Kuh- oder Rindermist verwendest kann der intensive Geruch verstärkt werden. Hierbei hilft, gut zu lüften, dann verschwindet der Geruch nach ein paar Tagen.

Wenn du das Gefühl hast, deine gekaufte Erde stinkt, dann solltest du sie ein paar Tage vor der Ausbringung etwas ausbreiten und gut durchmischen. Der Geruch sollte verfliegen und auch nicht wieder kommen.

Kann ich die Erde auffrischen?

Du kannst deine Gewächshauserde problemlos auffrischen. Das solltest du jedes Jahr vor der Gartensaison machen, um wichtige Nährstoffe für die Pflanzen wieder in den Boden zu bekommen.

Erde auffrischen

Die Auffrischung kannst du mit Kuh- oder Pferdemist erreichen. Den Mist am besten vor der Verwendung im Garten lagern, sodass er bereits etwas verrotten kann. Vor dem Einbringen deiner Pflanzen den Mist in deine Gewächshauserde einarbeiten. Als Faustformel nimmst du circa 5 – 6 kg Mist pro Quadratmeter Bodenfläche.

Lohnt es sich, die Gewächshauserde zu kalken?

Du solltest deinen Boden einmal jährlich kalken. Das fördert die Mikroorganismen im Boden und beugt saurem Boden vor. Ein weiter Vorteil: deine Pflanzen werden widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

Bevor du zum Kalk greifst, solltest du den pH-Wert deines Bodens ermitteln. Denn zu viel Kalk schädigt den Boden, mehr, als dass er hilft.

Wenn, du dich für das Kalken entschieden hast, solltest du den Kalk im Frühjahr vor der Bepflanzung in den Boden gründlich einarbeiten.

Muss ich die Pflanzenerde desinfizieren?

Gewächshauserde wird in der Regel aufgrund der Menge nicht desinfiziert. Praktikabel ist hier eher der Austausch der Gewächshauserde.

Bei kleineren Mengen, wie zum Beispiel Anzuchterde kannst du diese bei circa 100 °C im Backofen für 20 min erhitzen und somit desinfizieren.

Welchen Dünger verwende ich für die Erde?

Als zusätzlichen Pflanzendünger kannst du handelsüblichen Flüssigdünger verwenden. Die meisten Hersteller verweisen auf ihren Flaschen, für welche Pflanzen der Dünger geeignet ist. Oder du erkennst den richtigen Dünger bereits am Namen.

Bei der Dosierung hältst du dich am besten an die Herstellervorgaben.

Allerdings solltest du dich mit der Düngermenge zurückhalten, gerade wenn du vor der Bepflanzung deine Erde aufgefrischt hast. Sonst hast du eine Übersättigung an bestimmten Nährstoffen.

Welche Nachteile bringt Kunstdünger mit sich?

Der Name Kunstdünger sollte dich bereits zum Zweifeln bringen, ob du diese Mittel in deinem Garten verwenden möchtest. Kunstdünger ist kein guter und nachhaltiger Dünger für dein Gewächshaus. Diese Düngemittel sind in der Regel minderwertig. Auch, wenn der vielleicht günstige Preis dieser Mittel verlockend ist, benutze lieber die natürlichen Dünger wie Kompost und Stallmist von Kühen und Rindern.

Welcher natürliche Dünger ist geeignet?

Am besten nimmst du als natürlichen organischen Dünger Kompost und Kuh- oder Rinderdung. Der Stallmist sollte allerdings vor dem Einbringen etwas verrottet sein.

Fazit

Wenn, du die Informationen und Tipps für einen guten Gewächshausboden umsetzt und dazu noch die Lichtverhältnisse und Temperaturen in deinem Gewächshaus stimmen, steht einem starken und gesunden Wachstum deiner Pflanzen nichts im Wege. Am Ende wirst, du mit einer reichen Ernte belohnt werden.